Vechta

Niedersachsen

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historia

Der Fluss „Vechte“ wurde 1188 und „Vechta“ 1203 schriftlich genannt. Bei einer Burg am Übergang über den Fluss entwickelte sich eine Siedung, die 1340 als „wicbold“ bezeichnet wurde. Die genaue Datierung der Stadtrechtsverleihung ist nicht nachvollziehbar. Bereits 1303 erschien Vechta in einer Aufstellung der münsterischen Städte und Bischof Lorenz von Münster bestätigte die Stadtrechte 1372. Im 15. Jahrhundert besaß Vechta Osnabrücker Stadtrechte. Einen Rat gab es um 1300, der aus 24 Ratsherren bestand. Er gliederte sich in drei Räte, an deren Spitze jeweils ein Bürgermeister stand. Die drei Gremien wechselten sich jährlich in der Amtsführung ab. Seit 1633 gab es nur noch zwei Bürgermeister und 14 Ratsherren, die weiterhin auf Lebenszeit gewählt wurden. Der Magistrat setzte sich ab 1683 aus einem Bürgermeister, einem Kämmerer und acht Ratsherren zusammen, die jährlich neu gewählt wurden. Ab 1803 war Vechta Stadt zweiter Klasse. Bis dahin existierte ein Stadtgericht. Vechta erlitt bei dem „Oldenburger Überfall“ 1538 schwere Beschädigungen infolge von Brandschatzungen und litt während des 30-jährigen Krieges unter schwedischer Besatzung. Ein Brand zerstörte die Stadt 1684 schwer, wodurch auch das Stadtarchiv ein Raub der Flammen wurde.

90 Bände
1655 – 1849 Spatium temporis
Kategorie 2Kopiare, Register
Kategorie 4Bücher des Rates (Protokolle, Vereidigung des Rates)
Kategorie 6Gerichtsbücher
Kategorie 8Steuerbücher
Kategorie 10Rechnungsbücher
Kategorie 11Sonstige Stadtbücher
GenusNumerus
2. Kopiare, Register1
4. Bücher des Rates (Protokolle, Vereidigung des Rates)18
6. Gerichtsbücher3
8. Steuerbücher8
10. Rechnungsbücher59
11. Sonstige Stadtbücher1

* Die Zuordnung der Stadtbücher zu einzelnen Kategorien dient lediglich der Strukturierung des Bestandes. Damit werden keine letztgültigen Aussagen über den Inhalt getroffen. Ein Stadtbuch kann auch bei sehr unterschiedlichen Inhalten aus pragmatischen Gründen nur einer Kategorie zugeordnet werden. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie in unserem Leitfaden für die Erfassung der Stadtbücher.

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Bestandsliteratur

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Hartmann, Stefan: Findbuch zum Bestand Stadtarchiv Vechta. Erschienen in der Reihe Inventare und Kleinere Schriften des Staatsarchivs Oldenburg 1. Göttingen 1978.
Lüdig, Ernst: Die genealogischen Quellen im Stadtarchiv zu Vechta. In: Oldenburger Balkenschild. 1951, S. 13–15.

Forschungsliteratur

Kock, Ludger: Verzeichnis aller Bürger und Einwohner von Stadt und Amt Vechta 1680. In: Oldenburgische Familienkunde. 2009, S. 195–298.

1655–1702Rentenbuch der Vechtaer Schule11. Sonstige Stadtbücher
1678–1840Vechtaer Ratsprotokolle4. Bücher des Rates (Protokolle, Vereidigung des Rates)
1681–1710Die ältesten vorhandenen Vechtaer Armenrechnungen10. Rechnungsbücher
1683–1794Vechtaer Jahresrechnungen10. Rechnungsbücher
1684–1849Protocollum Civitatis Vechtensis4. Bücher des Rates (Protokolle, Vereidigung des Rates)
1686–1819Rechnung der Vechtaer Hl. Geist-Armen10. Rechnungsbücher
1692–1819Rechnung der Vechtaer Gemeinen Armen10. Rechnungsbücher
1700–1729Verzeichnis der den Hl. Geist-Armen zukommenden Intraden10. Rechnungsbücher
1717–1796Vechtaer Gerichtsprotokolle (insbesondere Zivilsachen)6. Gerichtsbücher
1725–1725Mitteilung der Armenrechnung an den Magistrat10. Rechnungsbücher
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